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sagen, als ich den lieben Vater kalt und star da liegen sah, ohne noch einmal die theueren Lippen zu einem letzten Lebewohl zu öffnen. Ein Lächeln lag um seinen Mund und un= entstellt sind seine Züge geblieben.

Am Freitag den 15. Februar Nachmittags 4 Uhr wurde seine Hülle der Erde zurückgegeben. Würdig war die Beerdigung und man hatte Alles aufgeboten ihn zu ehren und die Theil= nahme zu bezeugen. Von Fern und Nah waren Freunde & Bekannte da ihm das letzte Geleit zu geben und in manchem Auge zeig= ten sich Thränen. Nur von Verwandten war Niemand da! Ich war mit Carl & Hubert die Einzigen die ihm von Näherstehenden folgten und das that mir weh, sehr weh. Während Freun= de weiterher kamen ihr Beileid auszudrücken hielten sich Verwandte fern & haben auch Nichts Weiteres gethan. Mit Kränzen war der Sarg geschmückt, welche ihm von Freunden ge= widmet waren. Alle Wagen die in der Gegend zu haben waren folgten dem trau= rigen Zuge & diese faßten kaum alle Folgen= den. Langsam glitt der Sarg in die Tiefe - langsam & dumpf & mir war es, als würde ich selbst hinabgelassen. Eine gute Grabrede wurde gehalten & dröhnend fiel die Erde nie= der