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in Deinen Zügen aus, Howard ist groß geworden, ein lieber Junge, ich sehne mich darnach, ihn einmal in Wirklichkeit an mein Herz zu drücken, ein Wunsch der für mich wol uner= reichbar bleiben wird, ich kann es nicht sagen, wie lieb mir das Kind ist, u jetzt noch mehr, da seine Mama schon im Himmel ist. Der kleinen Clara geht es hoffentlich auch gut, Gott erhalte Euch Alle gesund, dann werden Dir die Kinder wieder mehr Reitz am Leben bringen. Die so weite Entfernung wird Dich wol veranlassen, die Kinder bald bei Dir zu nehmen, doch kenne ich die Sachlage zu wenig, um eine Äußerung auszusprechen, Deine Schwiegerin wird jedenfalls sagen, daß Dir in etwa geholfen wird, ehe selbe Euch verlassen wird. Ich erwarte von Paul noch den Brief, worin er mir Deine jetzige Lebensstellung in etwa klarer macht, sonst geht es ihm gut, was ich heute noch aus Carl seinem Briefe erfuhr, beide lassen Dich vielmal grüßen, wenn Du einmal Lust u Zeit hast, schreibe doch bitte ein paar


Zeilen an Carl, welcher ganz betrübt da= rüber ist, so lange persönlich nichts von Dir gehört zu haben, er schickt Dir seine tiefste Theilnahme u ist durchaus anhänglich an Dir wie Paul, wie auch gut gegen mich, steht er mir bei wie es seine noch schwachen Kräfte eben erlauben, - wie es es ist auch er aller Bestreben ist, unsern Namen aufrecht zu erhalten, der Name Kubach muß erhalten bleiben, wenn auch übers Grab hinaus böse Menschen darauf anders Andacht hatten. Ich habe den Kampf ums Leben aufgenommen, u wenn ich auch oft schwere Tage erlebe, ich bin nicht mehr so besorgt, nicht so ängstlich wie ich schon war. Hubert geht es auch gut er studirt fleißig, u wird dann wol Ostern die Reife zum einjährigen Denst bekommen, sein Abitur muß er jedenfalls machen, u dann muß erwogen werden, welchen Weg er einschlagen wird, wozu er Lust, u zunächst am Wehrdienst kömmt.

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