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aber einen sehr strengen Ordinar, u auf den höhern Classen wird viel verlangt, hoffentlich strengt sich Hubert immer mehr an, den ein mittelmäßiger Mensch kömmt heut zu Tage, wo alle Branchschen so besetzt sind nicht zu etwas be= sonderem u ich traue dem Jungen Ehrgeiz genug zu, daß er es zu etwas bringen will. Schon eher würde ich Dir wieder geschrieben haben, doch war mein Befinden den ganzen Sommer nicht gut, wozu so unglückliche Mittheilungen, da Deine Bürde schwer genug ist. Von Paul, Carl erwarte ich Briefe, es geht ihnen gut, beide sind auch darauf bedacht u haben dem besten Willen, daß ich es in meinen alten Tagen noch ohne Sorge leben soll, ich hätte besser abkommen können we Deine liebe Clara, für Hubert wäre schon gesorgt worden, solche Gedanken kommen einem wohl, wenn man bald 60 J. ist, u ohnehin nicht auf Rosen gebetet, doch wie Gott will. - Es gehe Dir immer besser lieber Oscar, u Deinen lieben Kindern gut, schreibe mir recht bald wieder was Du anfängst schreibe mir von Dir u den Kindern, die kleine Clara ist gewiß allerliebst, Ueberzeugt daß Dir meine Briefe angenehm sind, schreibe ich Dir rasch wieder, u begrüße Dich u den lieben Howard aufs herzlichste mit Dir trauernd. - Deine treue Mama.