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groß, es schadet aber nicht, ich kann sie leicht kleiner machen. Die Strümpfe kom= men Alma und Maria herrlich zu paß. Strüm= pfe sind hier sehr knapp und schrecklich teuer, sie passen gut. Die andere Wäsche können wir auch gut gebrauchen, auch den Stoff. Sehr freue ich mich zu dem Garn und sage ich Dir nochmals unsern herzlichen Dank. Du wirst mir wohl noch schreiben, was die Sachen kosten, damit wir Dir sie später bezahlen können. So ganz all= mählig wird der Dollar ja wohl wieder fallen, er ist ja schon sehr gefallen, oft steigt er wieder, aber er steht doch nicht mehr so hoch wie im Februar. So ganz bei kleinem mag unser Geld wohl wieder etwas mehr Wert bekommen, so daß wir in einigen Jahren Dir die Sachen bezahlen können. Bis dahin mußt Du mit unserm herzlichen Dank zufrieden sein.


Ich hoffe immer, daß noch ein Paket Speck von Dir kommt. Vielleicht hast Du es abgeschickt und kommt es bald. Meinen letzten Brief, in dem ich Dich um Speck bat, hast Du hoffent= lich erhalten. Ginge es uns nicht im Betreff der Fleisch= versorgung so sehr schlecht, würde ich nicht darum bitten, aber es ist hier zu schlecht. Ich weiß nicht, womit ich manchen Mittag das Essen herstellen soll. So schlecht wie jetzt hat es uns lange nicht gegangen. Heute soll ich für Sonntag ein kleines Stück Fleisch zu einem Märchenpreis haben, ob ich es bekomme, ist eine zweite Sache. Wir bekommen auf Karten jeder 120 gr. Speck in der Woche, wir bekommen also nicht einmal ein Pfund, davon soll ich sieben Mal kochen. Ich schrieb es auch schon. Ich weiß aber ja nicht ob Du meinen Brief erhalten hast. Ich bat Dich im letzten Brief, ob Du nicht für uns ein kleines